28. Juni 2009

Games World (1994)

Hehe, Games World war damals wirklich zum fremdschämen *g*

(Wikipedia.de) Das erste mal auf Sendung ging Games World am Sonntag, dem 27. März 1994 um 10:00 Uhr auf dem Privatsender Sat.1. Die letzten Folgen der Show liefen jeweils Samstag Morgens gegen 9:30 Uhr.

In der „Welt der Videospiele“ traten pro Sendung jeweils sechs Kandidaten an, jeder ausgerüstet mit seinem eigenen Spruch und vollgesprayter Bauarbeiterjacke. In jeder Sendung wurde ein Turnier abgehalten. In der ersten Runde traten jeweils zwei Spieler gegeneinander an, der Sieger stand in der nächsten Runde. Schied jeweils ein Kandidat aus, so wurde er weggebeamt. In der zweiten Runde spielten die drei verbliebenen Kandidaten nacheinander in einem Spiel um Punkte, die zwei Bestplatzierten kamen in das Halbfinale. Dort gab es wieder ein direktes Duell, der Sieger musste im Finale gegen einen von Robby Rob gestellten Gegner, genannt Videator, antreten. Der Videator wurde unter mehreren Figuren zufällig ermittelt, unter anderem waren dies Slug, der Schatten, Graf von Zaster, Big Bad Boy sowie ein Chinese, ein silbern geschminkter Football-Spieler und ein Indiana Jones-Verschnitt. Ein Sieg über den Videator brachte nochmals einige Zusatzpunkte im Gesamtranking, welches sich über mehrere Sendungen erstreckte. Die Bestplatzierten durften in einer Sendungen den Champion unter den Besten ausmachen, worauf dieser zum Videator gekürt wurde.

Gespielt wurden jeweils aktuelle Videospiele von verschiedenen Konsolen wie beispielsweise Sonic 2, Dr. Robotnics Mean Bean Machine (beide SEGA Mega Drive), Super Mario Bros. 3 (SNES, Allstars-Version) oder Tempest 2000 (Atari Jaguar). Auch NeoGeo-Titel wurden häufig gespielt. Im Halbfinale wurde in den ersten Sendungen jeweils ein eigenes Games World-Spiel gezockt, in welchem die gegeneinander antretenden Kandidaten Hölzstücke oder Diamanten einsammeln mussten. Das Spiel gab es später auch für den PC auf Diskette zu kaufen. Später wurde der Finalist in der sogenannten Virtual Reality ausgetragen. Dabei trugen die Spieler einen Helm und liefen und griffen via an den Körpern angebrachten Sensoren durch einen dreidimensionalen Raum und mussten ein Stück Käse finden.



Danke an Punisher für den Link

Kommentare:

  1. Oh je, diese Sendung hatte ich ja fast erfolgreich verdrängt. Ich wusste ja, dass sie schlecht war, aber sooo schlecht!! Der Moderator ist der absolute Knaller...

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  2. Anne Wandklatschen2. März 2013 um 10:38

    Peinlich? Nö. So war halt diese Zeit.
    Besser als manches heutige oberflächlich-voyeuristische Sendekonzept finde ich Games World allemal. Damals durften Nerds noch Nerds sein, heute werden sie in die Umstyling-Klonmaschine gestopft.

    Trashig? Mag sein... aber genau das gibt der Show ihren Wiedererkennungswert. Die Kulisse war genial, hatte sie gar nicht mehr so in Erinnerung.

    Verflucht, ist das schon wieder ewig her... ^^

    Danke für den Nostalgieflash! :D

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