1. Juni 2009

Vegas Stakes SNES

Pokerlistings hat uns netter Weise ein Review zu Vegas Stakes für den SNES zukommen lassen :)

Vegas Stakes SNES


Ein nettes kleines Spielchen für Retro-Freaks. Man begibt sich also nach Las Vegas, um dort völlig überraschend durch die Casinos zu ziehen. Ausgestattet mit $1000 und dem Ziel daraus die Kleinigkeit von $10 Mio. zu machen. Dafür muss man sich von Casino zu Casino „hocharbeiten“. Das teuerste, der Laurel Palace, öffnet seine Tore erst, wenn man schon die $100.000,- Grenze überschritten hat. Hat man das Casino erst einmal freigespielt, kann man dort um richtig hohe Einsätze zocken. Fällt man allerdings unter die magische 100.000er-Marke, wird man wieder aus dem Casino gekegelt und muss in eines der billigeren Etablissements wechseln. Wer die 10 Mio. zusammengamblet, gewinnt das Spiel.
Gespielt werden die typischen Casinoklassiker: Craps, Roulette, Blackjack, Poker (Seven Card Stud) und die berüchtigten einarmigen Banditen. Wer die Regeln einzelner Spiele (ich fand Craps ziemlich schwierig) nicht kennt, kann sie sich von einem „Freund“ erklären lassen. Diesen erwählt man sich einfach beim Eintritt in ein Casino. Je nachdem, welches Spiel man bevorzugt, kann der Weg zum großen Geld sehr steinig und lang sein, aber auch kurz und einfach. Welches Spiel am besten geeignet ist, verrate ich hier nicht.
Ein besonderes Gimmick sind die anderen Casinogäste, die plötzlich auftauchen und sich mal eben etwas leihen möchten. Manche erzählen einem, ihre Tochter sei krank, andere wollen einem Lotterielose verkaufen, und manche rempeln einen auch nur an, um das Portemonnaie zu klauen.


Insgesamt ein netter Zeitvertreib. Natürlich ist Zocken um Spielgeld nie das Wahre, aber um solche Summen zu spielen, ist ja in der Realität auch etwas weit hergeholt. Was mir gut gefällt, ist die Multiplayeroption. So kann man sich mir ein paar Freunden um den Monitor versammeln und gegeneinander spielen. Das einzige Spiel, bei dem das nicht funktioniert, ist Poker – logischerweise, denn sonst könnte man sich ja auch ständig in die Karten gucken.
Das Spiel ist einfach zu bedienen und macht auch deshalb Spaß, weil die Macher viel Wert auf Detailtreue gelegt haben und das Umfeld daher ziemlich realistisch wirkt.


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